Aktuell/Ongoing

23.03.2019

La forêt bleue est morte

Forêt bleue

Museum M1, Adligenswil
In-situ-Installation von Brigitt Bürgi
permanent zugänglich

Finissage mit Performance / Abräumen mit Sepp, Apero: 23.03., 14-16h

Museum M1, Winkelbühl, Brache 837, CH-6043 Adligenswil, Tel. 079 311 80 84. Erreichbar mit dem Postauto 73 in 20 Minuten ab Bhf. Luzern, Richtung Udligenswil oder Rotkreuz.

Siehe auch Webseite Brigitt Bürgi und Webseite M1

07.04.2019

Eröffnung Museum Caspar Wolf und Singisen Forum, Muri AG

Open House Museum Caspar Wolf & Singisen Forum
So 7. April 2019
11.00 Uhr Vernissage Ausstellung „Paarlauf – Freiämter Kunststafette“
ab 13 Uhr Kurzeinführungen Caspar Wolf, Künstlerinnengespräche, offenes Atelier

Der kleine und exquisite Museumsverbund in Muri AG wird zur Zeit komplettiert und entsprechend aufgewertet. Die Stiftung Murikultur hat mit Unterstützung des Kunsthistorikers und Museumsfachmanns Peter Fischer ein zeitgemässes Projekt für die Fertigstellung des Innenausbaus des Singisenflügels des Klosters Muri entwickelt, dessen Umsetzung jetzt im Schlussspurt ist und am 7. April 2019 eröffnet wird.

Leben und Werk des wichtigsten Schweizer Landschaftsmalers des 18. Jahrhunderts und Pioniers der Alpenmalerei Caspar Wolf (1735-1783) sowie die Substanz und Bedeutung der Sammlung von Werken von Caspar Wolf im Besitz von Murikultur sind einzigartig. So besteht denn auch das Herzstück des neu eingerichteten Singisenflügels aus dem «Museum Caspar Wolf», das endlich eine seiner Bedeutung angemessene Heimstätte erhalten wird. Als ergänzender Pol zu dieser musealen Einrichtung wird das vor vier Jahren geschlossene Singisenforum reaktiviert. Es erhält eine flexibel nutzbare Infrastruktur und macht den Singisenflügel zu einem lebendigen Ort der Begegnung: Ausstellungen mit interdisziplinären Themen ebenso wie solche von zeitgenössischen regionalen Kunstschaffenden, ein Atelier für Kunst- und Kulturvermittlung, Veranstaltungen Dritter – mit dem Singisenforum öffnet sich das Haus für eine vielfältige Nutzung und wird dadurch für unterschiedliche Bevölkerungsschichten und Generationen attraktiv.

Programm siehe Webseite der Stiftung Murikultur

2017–2021

Löwendenkmal 21 • Mehrjahresprojekt der Kunsthalle Luzern

Das 200 Jahr-Jubiläum des Luzerner Löwendenkmals veranlasst die sich in unmit­tel­barer Nachbar­schaft domizilierte Kunsthalle Luzern, eines der berühmtesten Denkmäler der Schweiz mit künstlerischen Mitteln und transdisziplinär zu ergründen.

Von 2017 bis zum eigent­lichen Jubiläum am 10. August 2021 widmen sich Ausstellungen, Performances, Veranstaltungen und Publikationen allen möglichen Aspekten des Denkmals. Der ebenso nachdenkliche wie anregende Prozess wird während fünf Jahren gemeinsam mit Partnern aus Kultur, Bildung und Touris­mus stattfinden. «LÖWENDENKMAL 21» will einerseits den Luzernern ihren Löwen näherzubringen, andererseits diese unkonventio­nelle Beschäftigung mit einem Denkmals in die Welt hinauszutragen.

Die Kunsthalle Luzern hat Peter Fischer mit der Projektleitung betraut.

Über Ausschreibungen, konkrete Programmpunkte, Partner, teilnehmende Künstlerinnen und Künstler wird laufend auf der Webseite www.loewendenkmal21.ch und punktuell via Medien informiert.

ongoing

SOS-Museen

Zwei der bedeutendsten Luzerner Museen – das Historische Museum und das Natur-Museum Luzern – sind von der Schliessung bedroht.

Man glaubt es kaum: Der Luzerner Regierungsrat wollte die beiden kantonalen, auf gesetzlicher Grundlage betriebenen Museen per 1.1.2018 schliessen, sollte der Kantonsrat im September nicht einer Lockerung der Schuldenbremse zustimmen.

Dagegen haben auf www.SOS-Museen.ch mehr als 17’000 Personen protestiert. Dies hat nicht zuletzt dazu beigetragen, dass der Kantonsrat die Schuldenbremse teilweise gelockert hat und die Schliessung fürs Erste abgewendet ist.

Gleichwohl sieht der Regierungsrat in der Kultur und speziell bei den beiden kantonalen Museen längerfristig ein Sparpotenzial, das diese existenziell bedroht.

Die Aktionsgruppe «SOS-Museen» unter der Leitung der Freundesvereine der beiden Museen bleibt aktiv und wird den politischen Weg beschreiten, um den Regierungsrat und das Kantonsparlament dazu zu bringen, ihre Sparübungen gegebenenfalls aufgrund von sachpolitischen Konzepten zu verfolgen.

Siehe: www.SOS-Museen.ch

ongoing

Kunstszene Teheran

Die aktuelle Kunstszene im Iran ist lebendig und vielfältig. Die Künstlerinnen und Künstler arbeiten buchstäblich auf dem Boden einer der ältesten Hochkulturen der Welt. Die westliche Sicht auf die iranische Gesellschaft und die zeitgenössische persische Kunst ist getrübt.

Grund genug, sich mit der Kunstszene im Iran vertieft auseinander zu setzen. Mein Ziel liegt darin, mehr Wissen zu erlangen, um Projekte des Austausches zwischen iranischer und europäischer Kunst, bzw. den Kunstschaffenden zu entwickeln.

Seit 2016 führen mich verschiedene Reisen in Ateliers von Künstlerinnen und Künstlern, ermöglichen den Austausch mit Schlüsselfiguren der Szene, Treffen mit Mentoren, Sammlern, Galeristinnen und Kritikern, Vertretern von Hochschulen und der sich weierentwickelnden Museumsszene.

Über konkrete Projekte werde ich zu gegebener Zeit an dieser Stelle berichten.

Finding the Third Way, Artikel der Künstlerin und Kritikerin Jinoos Taghizadeh, in: Bidouin, issue 13.